Worum es geht

Was auf dem Spiel steht

Halli hallo hallöle

 

Eine Liste aller katholischen Träger und Krankenhäuser, die diese Initiative unterstützen, gibt es hier.
Mitmachen ist seit dem 21. Mai 2026 möglich. Noch nicht dabei? Dann gerne melden bei kkvd@caritas.de

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Kürzungen bei Kliniken sind Teil des geplanten Gesetzes zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Das Gesetz soll im Juni 2026 im Bundestag beraten und verabschiedet werden. Hierbei haben Bundestag und Bundesrat die Möglichkeit, das Gesetz zu verändern und die Lasten fair zu verteilen.

Viele Krankenhäuser stehen wirtschaftlich massiv unter Druck. Gleichzeitig sollen sie die Krankenhausreform umsetzen sowie Digitalisierung und Klimaschutz vorantreiben. Bereits heute schreiben zahlreiche Kliniken rote Zahlen. Weitere Kürzungen gefährden die Versorgung, die Personalausstattung und notwendige Zukunftsinvestitionen.

Wenn Krankenhäuser gezwungen sind, Leistungen abzubauen oder Standorte zu schließen, bedeutet dies für die Patient:innen längere Wege und Wartezeiten und Versorgungslücken, vor allem in ländlichen Regionen.

Wenn sie ins Defizit rutschen, müssen sie dieses aus eigenen Mitteln decken. Als gemeinnützige Einrichtungen dürfen sie gleichzeitig nur begrenzt Rücklagen bilden. Bei öffentlichen Krankenhäusern springen in der Regel die Kommunen ein und gleichen die Defizite mit Steuermitteln aus.

Frei-gemeinnützige Krankenhäuser arbeiten nicht für Gewinnmaximierung. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und das Gemeinwohl. Überschüsse fließen zurück in soziale und gesundheitliche Aufgaben statt an Investoren.

Sie stellen knapp ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen sogar zwei Drittel. Zu den frei-gemeinnützigen Trägern zählen neben den katholischen Krankenhäusern auch evangelische Kliniken sowie solche des Deutschen Roten Kreuzes, der Arbeiterwohlfahrt und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.

Vor allem personalintensive Bereiche wie Geburtshilfe, Palliativversorgung, Geriatrie und Psychiatrie. Gerade hier sind die frei-gemeinnützigen Träger besonders engagiert.

Nein. Es geht um die Frage, wie die medizinische Versorgung künftig gesichert und weiterentwickelt werden kann. Die Krankenhäuser brauchen faire Rahmenbedingungen und Spielräume, um die Krankenhausreform umzusetzen, Digitalisierung und Klimaschutz voranzutreiben sowie für Krisen resilienter zu werden.